WM-Standort-Werbung: Internationale High-Tech Manager zu Gast bei deutschen Forschern in München
Mittwoch, 12. Juli 2006
Einer der höchsten Repräsentanten des Forschungsstandortes Deutschland, der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, Prof. Hans-Jörg Bullinger, weiß um die Wirkung von Fußball auf Manager. Anlässlich des WM-Achtelfinales zwischen Deutschland und Schweden am 24. Juni 2006 präsentierte er auf Einladung der Standort-Marketing-Agentur des Bundes, Invest in Germany GmbH, und der Stadt München in der Münchener Zentrale der Fraunhofer Gesellschaft zwölf Innovationsfelder, die nach Ansicht der Fraunhofer-Forscher sich zu Märkten der Zukunft entwickeln werden.
Zu diesem exklusiven Vortrag hatten die Standortwerber von Invest in Germany zusammen mit der Standortinitiative "Deutschland-Land der Ideen" eine Delegation von 15 hochrangigen Technologiemanagern aus Indien, der Schweiz, Brasilien, den USA und Japan eingeladen. Vertreten waren dabei neben den für die Forschung und Entwicklung so wichtigen Risikokapitalgebern auch Weltkonzerne wie Ricoh (Japan) oder Embraco (Brasilien).
Wichtig war den Veranstaltern, Deutschland nicht nur als ein Land der Ideen darzustellen, sondern auch als Unternehmensstandort, der diese Ideen in konkrete Produkte umzusetzen vermag. Daher besuchte die Delegation am selben Tag auch noch das europäische Forschungszentrum von General Electric am Stadtrand von München. Der weltweit agierende High-Tech Konzern hatte jüngst in seiner weltweiten Arbeitsteilung sein europäisches Forschungszentrum nach Deutschland verlegt. Der Standort Deutschland ist für die GE-Manager ideal, in den Bereichen Medizintechnik und alternativer Energien zu forschen und von München aus neue Produkte und Dienstleistungen für die globalen Märkte zu entwickeln. Die Forscher von GE hoben dabei hervor, wie wichtig es für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ist, F&E- Dienstleister wie die Fraunhofer Institute in die Forschungsstrategie des Unternehmens integrieren zu können. Die Existenz solcher Forschungsnetzwerke sei ein ganz klarer Standortvorteil Deutschlands im Wettbewerb mit anderen Industrieländern.
Die Invest in Germany GmbH setzte mit der Veranstaltung in München eine schon im September 2004 begonnene Veranstaltungsserie fort, im Kontext der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 attraktive Fußball-Spiele zu nutzen, den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland im Rahmen des WM-Gastgeberkonzeptes der Bundesregierung potenziellen ausländischen Investoren von seiner besten Seite zu präsentieren.
Für Gerhart Maier, Geschäftsführer von "Invest in Germany2, ist das Zusammenspiel von Fußball und Hochtechnologie ein seltener Glücksfall für die Deutschland-Präsentation. "Auf dem Spielfeld wie auch in den Laboratorien der Forscher ist die Beherrschung technischer Fertigkeiten auf höchstem Niveau der Schlüssel zum Erfolg". "Hinzu kommt", so Maier, "dass wir mit der WM gerade der Welt eindrucksvoll beweisen, wie lebenswert Deutschland ist – ein Münchener Biergarten an einem Sommerabend ersetzt manchmal viele rationale Standortargumente!"
Ein zur Veranstaltung eingeladener potenzieller indischer Investor, der im Bereich der Biotechnologie gerade nach Deutschland expandieren will zeigte sich hocherfreut, neben einem wettbewerbsfähigem Umfeld im Bereich Forschung und Entwicklung auch ein Deutschland in WM-Laune vorzufinden, welches Lebensfreude und wirtschaftliches Potenzial eindrucksvoll verbindet.
Standort-Marketing für Deutschland ist ein Baustein des WM-Gastgeberkonzeptes der Bundesregierung.
Weiterführende Informationen
Standort-Marketing für Deutschland
Fortschrittsbericht der Bundesregierung
Zusammenfassung des Siebten Fortschrittsberichtes des Stabes WM 2006 zur Vorbereitung auf die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 (PDF-Format)