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DFB-Spitze zu Gast im Kanzleramt
Mittwoch, 15. März 2006
Nur noch 86 Tage - dann beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Ein guter Zeitpunkt, um sich auf den letzten Stand der Vorbereitungen zu bringen. Informationen aus erster Hand erhielt Bundeskanzlerin Angela Merkel von Franz Beckenbauer und Jürgen Klinsmann.
"Ich kann Sie beruhigen. Wir haben im Koalitionsvertrag keine Festlegung zur Zukunft des deutschen Fußballs getroffen", scherzte Merkel bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit den Fußball-Experten.
Auf dem richtigen Weg
Die Kanzlerin zeigte sich überzeugt, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für Deutschland erfolgreich verläuft. Nicht nur politisch, kulturell und wirtschaftlich, sondern auch sportlich.
"Es ist richtig, auf junge und entwicklungsfähige Spieler zu setzen", erklärte Merkel. Sie lobte Bundestrainer Jürgen Klinsmann, neue Methoden eingeführt und alte Zöpfe abgeschnitten zu haben. Solange der Erfolg anhalte, gebe es dafür immer Zustimmung, bei Niederlagen hagele es Kritik.
Die Kanzlerin ermunterte den Bundestrainer an seinem Kurs festzuhalten: "Davon darf man sich nicht beirren lassen. Wenn man von einem Kurs überzeugt ist - das sage ich aus eigener Erfahrung -, muss man daran festhalten." Denn Wankelmut schaffe kein Vertrauen.
Nationalteam unterstützen
Gleichzeitig forderte die Kanzlerin die Deutschen auf, vor und während der Weltmeisterschaft ihre Mannschaft zu unterstützen. Deutschland sei schließlich immer eine Turniermannschaft gewesen.
Ausdrücklich dankte die Kanzlerin ihren Gästen für ihre bisherige Arbeit. Nicht nur die ehemaligen Nationalspieler Beckenbauer und Klinsmann hörten die Worte der Kanzlerin. Auch die Führungsspitze des Deutschen Fußball-Bundes war mit Theo Zwanziger, Horst Schmidt und Wolfgang Niersbach im Kanzleramt versammelt.
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