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Unsere Themen
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Gemeinsam gegen Rassismus

Montag, 3. April 2006

Vertreter der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der Bundesregierung, von FIFPro, FARE, des Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Organisationskomitees Deutschland und der Fifa trafen am 28. März in Zürich zusammen, um die jüngsten Maßnahmen der Fifa gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball zu erörtern und Aktionen zu prüfen, die während der Fußball-WM durchgeführt werden sollen.

"Rassismus hat dem Fußball viel zu lange geschadet. Wir haben uns stets klar gegen diese Plage gestellt, und vor kurzem hat das Fifa-Exekutivkomitee eine Anpassung des Fifa-Disziplinarreglements verabschiedet, um bei rassistischen Verstössen härtere Strafen, bis hin zu Punkteabzügen, Suspensionen oder Disqualifikationen verhängen zu können. Jetzt, da wir über entsprechende Instrumente verfügen, kann die Fußballfamilie Rassismus und Diskriminierung effizient bekämpfen", betonte der Fifa-Präsident in seiner Ansprache zu Beginn der Sitzung.
 
Einzigartige Chance zur Bekämpfung von Rassismus
 
"Die Initiativen des Europäischen Parlaments und der Fifa sind wichtige Schritte hin zur Beseitigung jeglicher Form von Rassismus nicht nur im Fußball, sondern in der ganzen europäischen Gesellschaft. Die Popularität des Fußballs bietet für die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung in jeder Form eine einzigartige Plattform", bekräftigte Emine Bozkurt, Mitglied des Europäischen Parlaments.
 
Die Sitzungsteilnehmer stellten sich hinter die harten vom Fifa-Exekutivkomitee verabschiedeten Sanktionen gegen jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung sowie die Erklärung des Europäischen Parlaments betreffend Rassismusbekämpfung im Fußball und zeigten sich überzeugt, dass diese wesentlich dazu beitragen werden, Rassismus ein für allemal aus dem Fußball zu verbannen.
 
An der Sitzung nahmen teil:
  • Joseph S. Blatter, Fifa-Präsident  
  • Dr. Doudou Diène, Sonderberichterstatter des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte bezüglich zeitgenössischen Formen des Rassismus, der Diskriminierung aufgrund der Rasse, der Fremdenfeindlichkeit und der Intoleranz
  • Bahram Ghazi, UN-Hochkommissariat für Menschenrechte
  • Emine Bozkurt, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Dr. Beate Winkler, Direktorin der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit EUMC
  • Bernd-Uwe Hermann, Bundesministerium des Innern


Bild eines niederländischen Fans und eines kleinen Mädchens mit dem Trikot der französischen Nationalmannschaft